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Leben heißt Veränderung

Zum Jahreswechsel schaut man nach vorn und fragt sich meist, was das neue Jahr denn bringen wird – welche Veränderung für den Einzelnen und auch für uns alle gemeinsam. Dazu möchte eine Passage aus einem Buch von Kurt Allgeier (1) zitieren, in dem er sich mit geistigen Feldern und ihren Wirkungen auseinandersetzt. Die Passage steht unter dem Titel „Von der Raupe zum Schmetterling“:

„Wann wird es so weit sein, dass wir diesen Evolutionssprung geschafft haben?Letztlich hängt das von unserer Bereitschaft ab, uns auf den Entwicklungsprozess einzulassen. Solange wir uns an das, was gegeben ist, festklammern und damit zufrieden sind, wird nur wenig passieren. Ich bin aber überzeugt davon, dass noch in diesem Jahrhundert sehr viel in dieser Richtung geschehen wird – einfach deshalb, weil wir dazu gezwungen sein werden.

Opfer sein? – Nein, danke!

Baumwipfel im WinterBegreift eine Person sich als Opfer der Umstände, fühlt sich ohnmächtig, ängstigt sie sich vor jedem neuen „Umstand“, jedem neuen Ereignis, jeder neuen Entwicklung. Die Zukunft ist immer offen, kann gestaltet werden. Doch das kann ein in der Opfer-Haltung gefangener Mensch nicht sehen. Im Gegenteil – er wird zum Spielball seiner Ängste.

Daher wird Angst oft zur Manipulation genutzt. Schließlich ist es so viel leichter, eine Person, die sich als Opfer der Umstände begreift, zu gewünschten Handlungen zu bewegen. Und geschickt eingesetzt, merkt man das kaum. Angst ist in unserer Gesellschaft so allgegenwärtig, dass wir sie meist gar nicht mehr als das wahrnehmen, was sie ist. Umso mehr ist es notwendig, sich dies immer wieder vor Augen zu führen.

Angst als Mittel der Manipulation

WintersträucheDer Angst kann sich niemand entziehen. Sie ist ein grundlegender Instinkt, der überlebenswichtig für jedes menschliche Wesen ist. Warum, wieso und was dabei im Körper abläuft sowie den Unterschied von realen zu irrealen Ängsten kannst du im vorigen Beitrag nachlesen. Heute soll es darum gehen, wie Angst gezielt genutzt wird, um dich zu manipulieren, d. h. zu einem gewünschten Verhalten zu verleiten. Bist du dir dessen bewusst, kannst du dies verhindern.

Wie allgemein bekannt, ist der Mensch ein soziales Wesen – oder anders ausgedrückt ein Herdentier. Wir brauchen die Nähe anderer Menschen. Einsamkeit macht krank.

Angst – Fluch und Segen

Park im WinterWie bereits früher besprochen, werden zu jeder Wandlungsphase auch entsprechende Emotionen zugeordnet, weil Beobachtungen über eine lange Zeit gemeinsame Charakteristika gezeigt haben. Wie zum Herbst und dem Lungen/Dickdarm-Funktionskreis im Körper die Trauer gehört, so entspricht die Angst dem Winter und dem Nieren/Blasenfunktionskreis.

Angst kennen wir alle. Sie ist der Basisinstinkt, dem sich niemand entziehen kann. Warum? Weil sie die stärkste Emotion, eine Grundfunktion des Körpers ist, die jedem Menschen von Natur aus eingepflanzt ist. Hätten wir sie nicht, würden wir sehr wahrscheinlich nicht mal bis zur Pubertät leben. Denn Angst hat eine lebenserhaltende Funktion und ist somit unverzichtbar.

Stress abbauen mit Qi Gong

Stamm im WinterDie wichtigste Grundregel zur Stärkung des Nieren/Blasen-Funktionskreises lautet:  Halte deinen Körper, besonders die Nierengegend, immer warm und sorge für angemessenen Wechsel von Anspannung und Ruhephasen.

Fortgesetzter Stress schadet und macht krank, egal ob durch Hektik und pausenlose Betriebsamkeit oder durch erzwungene, ausgedehnte Ruhephasen voller Langeweile und Perspektivlosigkeit. Das ist natürlich keine neue Erkenntnis. Bei ständigem Stress arbeitet der Körper auf Hochtouren, kann sich nicht regenerieren und verbraucht schließlich immer mehr der kostbaren Kraftreserven. Hat der Körper nicht mehr genug Kraft für die nötigen Prozesse in ihm, sendet er warnende Signale (u. a. Müdigkeit im Kopf, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit in steigendem Maße, Rückenschmerzen, Gelenk-Beschwerden). Schließlich entwickeln sich Krankheiten, wenn wir nicht angemessen auf diese Signale reagieren.

Rückenschmerzen, Rheuma und andere Gebrechen

WinterbuschWinter ist die Ruhezeit der Natur, in der sich die Säfte zurück ziehen und Kräfte gesammelt werden für den neuen Zyklus des Lebens. Auch wir Menschen brauchen angemessene Ruhephasen, um Stress abzubauen: Schlaf natürlich, aber auch Pausen tagsüber. Ständige Hektik, ständige Berieselung mit Informationen macht auf Dauer krank.

Schauen wir uns wieder die Zusammenhänge aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) an. Winter entspricht dem Nieren/Blasen-Funktionskreislauf, zu dem außer den genannten Organen noch eine Vielzahl weiterer Bereiche gehört. Obwohl es natürlich immer problematisch ist, irgendetwas im Körper isoliert zu betrachten, auch die einzelnen Funktionskreise, so kommt dem Nieren/Blasen-Funktionskreis schon eine ganz besonders große Bedeutung zu.