Der Tod sitzt im Darm

So lautet eine altealter Friedhof im Herbst Volksweisheit. Oder anders gesagt: Ein gesunder Darm ist die Voraussetzung für ein langes Leben ohne Krankheit.

Im vorhergehenden Beitrag habe ich vom Lunge/Dickdarm-Funktionskreis gesprochen und davon, wie wichtig es ist, gerade im Herbst diesen Funktionskreis zu stärken und damit auch Lunge und Abwehrkräfte. Nun wollen wir uns mit dem Darm beschäftigen. Auch er hat sehr große Bedeutung für die Widerstandsfähigkeit eines Menschen gegen Krankheitserreger usw. Dabei muss er ganze Arbeit leisten. Denk doch nur mal an die Menge der pro Tag aufgenommenen Nahrung. Außerdem ist deren Qualität meist minderwertig, so dass er stärker arbeiten muss, um noch verwertbare Nährstoffe zu finden, und langfristig geschwächt wird. (Darauf gehe ich an anderer Stelle näher ein.)

Aus diesem Grund ist der normale Stoffwechsel bei sehr vielen Menschen gestört. Falsche Ernährung, ein ungesunder Lebensstil, viele Medikamente, künstliche Nahrungsergänzungsmittel und unerwünschte Bestandteile unserer Nahrungsmittel beeinträchtigen die Darmfunktion: Dadurch wird eine Übersäuerung des Organismus begünstigt. Die Folgen können unterschiedlichste Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Pilzerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, Darmentzündungen bis hin zum Darmkrebs sein.

Der Darm ist unser größtes Organ, viel größer als unsere Haut. Nur ein relativ kleiner Teil davon ist der Dickdarm. Die Notwendigkeit zu entgiften, bezieht sich jedoch auf den gesamten Darm. Er ist innen mit einer Schleimhaut überzogen, die es ermöglicht, dem im Magen vorverdauten Essensbrei Nährstoffe zu entziehen. Je weiter dieser Brei nach unten rutscht, desto mehr. Zum Schluss wird noch der letzte Rest sowie Wasser entzogen. Der unverwertbare Rest wird als Stuhl ausgeschieden.

Je mehr Schadstoffe sich in der Nahrung befinden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest Teile davon in den Körper-Kreislauf gelangen, bevor sie ausgeschieden werden können. Denn nicht nur die Nährstoffe werden von der Darmschleimhaut resorbiert. Genauso wichtig für diesen Prozess ist es, wie lange sich die Nahrung in Magen und Darm befindet. Manches ist schnell zu verdauen, anderes dauert sehr lange.

Sicher hast du schon bemerkt, dass du dich nach einer üppigen Fleischmahlzeit richtig voll fühlst, dein Körper signalisiert, dass er Ruhe braucht, und der Stuhlgang erst nach vielen Stunden möglich ist. Vielleicht hältst du das aus Gewohnheit sogar für ganz normal. Das ist es nicht. Ganz anders bei Gemüse und Obst – da erfolgt die Entleerung noch am gleichen Tag, manchmal schon beim nächsten Toilettengang.

Unser Darm ist, anders als bei Raubtieren, durch seine Länge nicht so gut dafür geeignet, Fleisch zu verdauen. Wenn das Fleisch nun noch von minderer Qualität ist, das heißt belastet mit Hormonen, Medikamentenrückständen usw., wie das in der Massentierhaltung heute leider üblich ist, werden diese auf ihrer langen Reise durch den Darm ebenfalls über die Darmschleimhaut aufgenommen.

Diese Gifte stören die Abläufe unseres Körpers erheblich. Dazu kommen dann noch z. B. die chemischen Bestandteile aus der allgegenwärtigen industriell „verfeinerten“ Nahrung – oder sollte ich besser sagen „verschlimmbessert“ – und die Pestizid-Rückstände in Obst und Gemüse. Natürlich versucht der Körper sich zu schützen, indem er filtert und ausscheidet, wie und wo es nur geht. Wenn er das nicht mehr ausreichend kann, behilft er sich damit, dass er auch im Darm Schadstoffe in Kotresten einlagert. Diese Giftbröckchen, wenn sie beim Entgiften schließlich doch in der Toilettenschüssel erscheinen, sind steinhart, fast schwarz und stinken bestialisch – konzentriertes Gift.

Über die Darmwände gelangen diese Giftstoffe auch ins Blut, werden zu anderen Organen getragen und schädigen so langfristig lebenswichtige Organe. Das gesamte Gewebe wird auf Dauer mit Giftstoffen überflutet. Irgendwann kann der Körper damit nicht mehr selbst fertig werden und wird krank.

Zum Glück ist es möglich, ihn durch gründliches Entgiften und Stärkung der Lebensenergie so zu unterstützen, dass er sich erholen kann, bevor sich ersthafte Krankheiten zeigen. Doch auch wenn die schon längst da sind, ist noch Hilfe möglich. Oftmals verbessern sich Allergien, Lebensmittel­unverträglichkeiten, Neurodermitis, Schuppenflechte, Gicht, Depressionen, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, chronische Müdigkeit, Entzündungen und Erkrankungen des Immunsystems, des Herzens und der Blutgefäße, wenn der Darm gründlich saniert und gestärkt wird. Das sind nur einige der Erkrankungen, die entscheidend gebessert werden können, allein dadurch dass der Darm gründlich entgiftet wird – die Betonung liegt auf gründlich entgiften.

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Über den Author

Wiltraud Kleinert Wiltraud Kleinert, Innerwise Coach, TCM-Therapeutin und Qi-Gong-Lehrerin im Ruhestand mit langjähriger Erfahrung mit verschiedenen Methoden aus der Informations- und Regulationsmedizin, unterstützt Hilfesuchende auf Spendenbasis, damit Leben leichter wird.

2 Responses to Der Tod sitzt im Darm

  1. Silke Hehner sagt:

    Hilfe ich habe einen verpiulzten Darm (vom Internisten festgestellt). Ich nehme Flosamen und Leinsamen. Meine Blähungen sind auch schon weniger geworden. Ausserdem habe ich meine Ernährung umgestellt auf keine Nudeln, kein Brot, kein Reis.

    Ich praktiziere seit einem guten Jahr Duft Qigong und mache Yoga.

    Bitte, was kannst du mir noch empfehlen?

    Lieben Gruß und danke für deine liebevolle Seite!! Silke

    • Wiltraud Kleinert Wiltraud Kleinert sagt:

      Liebe Silke,
      Vielen Dank, dass du dein Problem hier öffentlich dargestellt hast. Und natürlich vielen Dank für dein nettes Lob!

      Nun zu meiner Empfehlung: Lies das Buch „Mediale Medizin“ von Anthony William und folge seinen Empfehlungen. Du wirst überrascht sein, wie treffgenau seine Empfehlungen sind und darüber hinaus alltagstauglich. Obwohl seine Tipps von den allgemein bekannten z. T. abweichen – vertrau ihnen. Mir haben sie sofortige Besserung bei Verdauungsproblemen gebracht. Deshalb ist das Buch wie eine Offenbarung für mich.

      Ich wünsche dir alles Liebe für schnelle Genesung!

      Liebe Grüße
      Wiltraud

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