Schneewittchen modern oder das tägliche Gift im Essen

Schneewittchen + das Gift im EssenErinnerst du dich, wie du einst beim Vorlesen mitgefiebert hast: Ein appetitlicher, rotbäckiger Apfel wurde dem schönen, arglosen Schneewittchen angeboten – isst sie ihn oder erkennt sie die Gefahr? Sie griff zu, biss herzhaft hinein – und fiel tot um. Gut für unsere Kinderseele, dass es doch ein Happy End gab: Sie spuckte das Gift im Essen wieder aus und genas.

Nun soll es hier weder um Äpfel noch mögliche ungesunde Rückstände in ihnen gehen. Sondern um den Apfel als Symbol für unsere moderne Ernährung.

Egal welcher Ernährungsform du anhängst, es gibt zwei Nahrungsbestandteile – unser tägliches Gift im Essen – die fast überall präsent sind und in ihrer fatalen Wirkung für Übergewicht und Essstörungen noch völlig unterschätzt werden. Das erklärt auch die pandemische Verbreitung von Übergewicht überall auf der Erde.

Böse Königin mit vergiftetem ApfelSelbst in Ländern der Dritten Welt sind gesundheitliche Probleme aufgrund von Übergewicht inzwischen weiter verbreitet als Unterernährung. Weltweit gesehen gibt es die meisten Fettleibigen in China und Indien. Der Mittlere Osten hat den höchsten Pro-Kopf-Anteil, nämlich 20%, an Diabetes II. 63 % aller Menschen sterben vorzeitig an ernährungsbedingten Krankheiten.

Warum werden diese beiden alltäglichen Nahrungsbestandteile unterschätzt? Nicht jeder ist anfällig für dieses Gift im Essen. Daher wurde dieser Zusammenhang bei der Suche nach Ursachen für Gewichtszunahme und Essstörungen aller Art lange Zeit übersehen.

Inzwischen haben wissenschaftliche Studien an Mäusen und Menschen nachgewiesen, dass etwa ein Drittel aller Menschen hochgradig gefährdet ist. Bei ihnen liegt eine genetische Prädisposition vor, die sie besonders anfällig macht. Ein weiteres Drittel erkrankt nicht sofort, sondern mit schleichendem Verlauf. Das glückliche letzte Drittel ist gar nicht betroffen und versteht das Problem ihrer Mitmenschen überhaupt nicht. Sie können essen, was sie wollen. Weder werden sie dick, noch entwickeln sie eine Essstörung.

Doch die Studien haben auch gezeigt, dass nicht nur eine genetische Veranlagung fürs Zunehmen und/oder Essstörungen verantwortlich ist, sondern auch Umwelteinflüsse. So kann anhaltender Stress genauso wie Erziehung, sozialer Druck usw. dazu führen, dass aus einem genetisch nicht anfälligen Menschen jemand wird, dessen Körper schließlich ähnlich reagiert, wie seine betroffenen Mitmenschen.

Die amerikanische Neurowissenschaftlerin Dr. Susan Peirce Thompson hat dafür einen Anfälligkeitstest entwickelt, durch den jeder schnell erfahren kann, wie hoch sein eigener Anfälligkeitsquotient ist. Das ist gerade für alle die interessant, die wie ich zum mittleren Drittel gehören. Dann kann man nichts mehr beschönigen, sondern sollte die Ernährung danach ausrichten – was gar nicht so schwer ist, wie ich ausprobiert habe. Dazu später mehr.

Übrigens ist diese Anfälligkeit vielen rein äußerlich nicht anzumerken. Etwa 17 % aller Schlanken führen täglich einen erbitterten Kampf um den Erhalt ihrer Figur, wie man herausgefunden hat.

Die gute Nachricht ist: Wir sind weder unseren Genen, noch unserer Umwelt hilflos ausgeliefert.

In meinen nächsten Blog-Beiträgen erfährst du, welche zwei Nahrungsbestandteile das Gift im Essen sind, warum sie wie Gift wirken, was sie in deinem Gehirn anrichten und in der Folge im Körper und im Essverhalten.

Genau wie Schneewittchen den vergifteten Apfel schließlich ausspuckte und wieder zum Leben erwachte, kannst auch du das bereits aufgenommene Gift im Essen wieder ausscheiden, dein Gehirn neu „verdrahten“ und zukünftig gemäß dem Motto leben:

Glücklich, schlank und frei!

Über den Author

Wiltraud Kleinert Wiltraud Kleinert, Innerwise Coach, TCM-Therapeutin und Qi-Gong-Lehrerin im Ruhestand mit langjähriger Erfahrung mit verschiedenen Methoden aus der Informations- und Regulationsmedizin, unterstützt Hilfesuchende auf Spendenbasis, damit Leben leichter wird.

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