Tag Archives: Qi-Gong-Übungen

Wie du deine Gene beeinflussen kannst

Azaleenpracht… und das sogar mit deinen Gedanken

„Gene beeinflussen? Und dann noch durch Gedanken! So’n Quatsch!“ HALT! Nicht so schnell. Denn dass man Gene beeinflussen kann, hat man längst nachgewiesen. Wie man das jedoch gezielt tun kann, das erfährst du hier. Eine rosarote Brille aufzusetzen, darum geht es nicht.

Wir haben immer wieder gehört und gelesen, dass unsere Gene etwas Unumstößliches sind, von unseren Ahnen ererbt. Und dass die Gene seit unserer Geburt unser Leben bestimmen. Richtig ist,

Gute Vorsätze verwirklichen

lila Blüten3 Schritte, mit denen du es schaffst, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen

Warum fällt es uns so schwer, neu gefasste gute Vorsätze auch auszuführen? Warum bleibt es nur allzu oft beim Versuch? Schauen wir uns dies mit Blick auf die dahinter liegenden Felder an, wird dies bald klar. (Vielleicht magst du erst den voran gegangenen Blog-Beitrag zum Thema Felder als Einstieg lesen oder den über Feldirritationen.)

Stell dir vor, du befindest dich in einer Blase oder einem fest verknoteten Luftballon, dem morphischen Feld deiner Gewohnheit, die du ablegen möchtest. Mit jedem Mal, wenn du der ungeliebten Gewohnheit nachgibst, wird diese Blase größer und stärker – jedoch auch, wenn du verzweifelt dagegen ankämpfst! Mit beidem nährst du dieses Feld und lässt es weiter erstarken. Vehement dagegen zu kämpfen ist ein Kardinalfehler, der all deine Bemühungen verpuffen lässt und den es zu vermeiden gilt.

Energie aufnehmen

Köthener SeeGeschlaucht durch ihren Alltag wollen viele Menschen Energie aufnehmen, um ihre Kräfte wieder zu stärken. Die überall verfügbaren Pülverchen und Pillen sind dafür ganz und gar nicht geeignet. Denn sie versetzen den Körper in den Zustand, seine letzten Reserven zu mobilisieren statt diese aufzutanken. Das gibt zwar kurzzeitig einen Energieschub, doch je mehr die eigenen Kraftreserven zur Neige gehen, desto tiefer ist das Loch, in das du fällst, wenn die Wirkung der Pillen nachlässt – ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen für Gesundheit und Wohlbefinden.

Viel besser und nachhaltiger ist es, die körpereigenen Reserven an Energie wieder aufzufüllen und über diesen Weg den gewünschten Energieschub zu erhalten.

Meditation – die hohe Schule des Qi Gong

RoseHeute möchte ich für das Meditieren eine Lanze brechen. Nicht für jeden wird die Verbindung von Qi Gong und Meditation offen zu Tage liegen, ist doch in der Vorstellung der meisten Menschen bei uns Qi Gong mit bewegten Übungen verbunden. Doch es gibt auch stille Qi-Gong-Übungen, bei denen die Bewegung des Qi nur im Inneren praktiziert wird. Meditation geht noch weiter: Es findet keine bewusste Einflussnahme auf das Qi statt. Statt dessen überlassen wir uns in der Meditation dem universellen Qi und erlauben, dass es in uns wirkt.

Den Begriff Qi verwenden wir in der Regel im Sinne von Lebenskraft, doch ist das nur ein Aspekt seines Begriffsspektrums. Eigentlich bezeichnet er den Grundbaustein unserer Wirklichkeit, die Energie, aus der alles besteht und die in unendlichen Formen auftritt. Erinnern wir uns an unsere Schulzeit: Energie kann nicht verloren gehen, sich nur umwandeln.

Frühling im Körper

krokusse_kEndlich ist Frühling und die Natur erwacht! Kalendarisch hat er gerade erst begonnen, doch haben wir die Vorboten schon früher wahrnehmen können. Laut chinesischer Tradition und TCM ist jetzt bereits der Höhepunkt des Frühjahrs erreicht.

Was bedeutet diese Jahreszeit für die zyklischen Abläufe im menschlichen Körper? Der Frühling und die Farbe Grün gehören zur Wandlungphase Holz, ebenso wie der Funktionskreis Leber/Galle im Körper. Leber ist das Entgiftungsorgan schlechthin. Jetzt ist also die beste Zeit zum Entgiften, da Leber und Galle nun ihre höchste Aktivität innerhalb eines Jahres entwickeln. Nicht zufällig ist auch in unserer christlichen Tradition die Fastenzeit, die Zeit der Reinigung, im Frühjahr verankert.

Opfer sein? – Nein, danke!

Baumwipfel im WinterBegreift eine Person sich als Opfer der Umstände, fühlt sich ohnmächtig, ängstigt sie sich vor jedem neuen „Umstand“, jedem neuen Ereignis, jeder neuen Entwicklung. Die Zukunft ist immer offen, kann gestaltet werden. Doch das kann ein in der Opfer-Haltung gefangener Mensch nicht sehen. Im Gegenteil – er wird zum Spielball seiner Ängste.

Daher wird Angst oft zur Manipulation genutzt. Schließlich ist es so viel leichter, eine Person, die sich als Opfer der Umstände begreift, zu gewünschten Handlungen zu bewegen. Und geschickt eingesetzt, merkt man das kaum. Angst ist in unserer Gesellschaft so allgegenwärtig, dass wir sie meist gar nicht mehr als das wahrnehmen, was sie ist. Umso mehr ist es notwendig, sich dies immer wieder vor Augen zu führen.

Wenn Gefühle verrückt spielen

SpätherbstEs gibt viele Situationen, bei denen die Emotionen hochkochen. Jeder kennt das; das geht meist relativ schnell vorbei. Doch wenn eine andauernde Krisensituation damit verbunden ist, die Gefühle also immer wieder Achterbahn fahren, kann das gravierende Auswirkungen auch auf die körperliche Gesundheit haben. Am Beispiel der Trauer habe ich das im vorhergehenden Beitrag näher beschrieben.

Was also können wir tun, wenn wir mit einem solchen Ereignis konfrontiert sind? Zu allererst heißt das, die Traurigkeit, die Trauer nicht „rein fressen“, nicht verstummen,

Trauer und Qi Gong

Gedenksteine auf dem FriedhofWas haben Trauer und Qi Gong mit einander zu tun? Mehr als auf den ersten Blick erkennbar ist! Trauer ist eine sehr tief gehende Emotion, die häufig sogar in eine länger anhaltende Krise der betroffenen Person mündet. Qi Gong zielt auf den freien Fluss der Lebensenergie Qi im Körper und hilft daher solche emotionalen Krisenzeiten besser und schneller zu bewältigen.

In früheren Beiträgen bin ich darauf eingegangen, dass der Herbst laut Traditioneller Chinesischer Medizin, die auf der taoistischen Naturbetrachtung mit fünf wirkenden Hauptkräften, den sogenannten Wandlungsphasen, fußt, im körperlichen Bereich

Warum gerade der Herbst eine gute Zeit zum Entgiften mit Qi-Gong-Übungen ist

Abwehrkräfte stärken und entgiften

Herbst – das ist ErPferdekoppel am herbstlichen Waldrandkältungszeit, sagt man bei uns. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spricht man dagegen von Lunge/Dickdarm-Zeit.

Um diese beiden Organe sollte man sich in der jetzigen Jahreszeit also ganz besonders kümmern. Eine wunderbare Methode dafür sind Qi-Gong-Übungen. Wieso wirken die auf Organe, fragst du dich? Da bist du nicht allein. Immer wieder begegnen mir Leute, die Qi Gong für eine Art leichten Sport halten. Doch Qi-Gong-Übungen wirken ganz anders und bewirken weit mehr als Sport. Begleite mich auf einem kleinen Ausflug in die zugrunde liegende Theorie, um zu erfahren, weshalb das so ist.