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Vom Qi ernährt

BlumeLetzte Woche habe ich mich wiederum in den sogenannten Bigu-Zustand begeben, d. h. ich werde ausschließlich vom Qi ernährt. Ein guter Anlass über meine Erfahrungen damit zu berichten.

Das Phänomen nicht essen zu brauchen und doch voll ernährt zu sein, kennen viele vielleicht eher unter dem Begriff Lichtnahrung. Bekannt gemacht in der westlichen Welt hat ihn Jasmuheen. Bigu ist die chinesische Bezeichnung dafür, seit Jahrtausenden bekannt. Natürlich ist dieser Zustand auch in anderen alten Kulturen bekannt. Denn er ist vollkommen natürlich und hat nichts Spektakuläres. Diese Möglichkeit des Seins ist nur in Vergessenheit geraten.

Das erste Mal habe ich Bigu vor etwa 8 Jahren erlebt und zwar völlig unbeabsichtigt, hatte allerdings  schon davon gehört.

Feldirritationen schwächen deine Lebenskraft

In den BergenHeute geht es um nicht so bekannte Phänomene, verborgene Kräfte, die gar nicht so selten das Wohlbefinden empfindlich stören, schlapp und müde machen und uns in ungesunde Gewohnheiten verfallen lassen.

Unter dem Begriff Feldirritationen ist eine Vielzahl von z. T. sehr unterschiedlichen Störungen zusammen gefasst. Sie alle eint jedoch ihre Wirkung auf das Individuum: Sie schwächen, rauben Lebenskraft (Qi) und führen so langfristig zu gesundheitlichen Problemen, weil der Körper die  Kraft, sich selbst zu helfen, nicht mehr hat.

Energie aufnehmen

Köthener SeeGeschlaucht durch ihren Alltag wollen viele Menschen Energie aufnehmen, um ihre Kräfte wieder zu stärken. Die überall verfügbaren Pülverchen und Pillen sind dafür ganz und gar nicht geeignet. Denn sie versetzen den Körper in den Zustand, seine letzten Reserven zu mobilisieren statt diese aufzutanken. Das gibt zwar kurzzeitig einen Energieschub, doch je mehr die eigenen Kraftreserven zur Neige gehen, desto tiefer ist das Loch, in das du fällst, wenn die Wirkung der Pillen nachlässt – ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen für Gesundheit und Wohlbefinden.

Viel besser und nachhaltiger ist es, die körpereigenen Reserven an Energie wieder aufzufüllen und über diesen Weg den gewünschten Energieschub zu erhalten.

Meditation – die hohe Schule des Qi Gong

RoseHeute möchte ich für das Meditieren eine Lanze brechen. Nicht für jeden wird die Verbindung von Qi Gong und Meditation offen zu Tage liegen, ist doch in der Vorstellung der meisten Menschen bei uns Qi Gong mit bewegten Übungen verbunden. Doch es gibt auch stille Qi-Gong-Übungen, bei denen die Bewegung des Qi nur im Inneren praktiziert wird. Meditation geht noch weiter: Es findet keine bewusste Einflussnahme auf das Qi statt. Statt dessen überlassen wir uns in der Meditation dem universellen Qi und erlauben, dass es in uns wirkt.

Den Begriff Qi verwenden wir in der Regel im Sinne von Lebenskraft, doch ist das nur ein Aspekt seines Begriffsspektrums. Eigentlich bezeichnet er den Grundbaustein unserer Wirklichkeit, die Energie, aus der alles besteht und die in unendlichen Formen auftritt. Erinnern wir uns an unsere Schulzeit: Energie kann nicht verloren gehen, sich nur umwandeln.

Stress abbauen mit Qi Gong

Stamm im WinterDie wichtigste Grundregel zur Stärkung des Nieren/Blasen-Funktionskreises lautet:  Halte deinen Körper, besonders die Nierengegend, immer warm und sorge für angemessenen Wechsel von Anspannung und Ruhephasen.

Fortgesetzter Stress schadet und macht krank, egal ob durch Hektik und pausenlose Betriebsamkeit oder durch erzwungene, ausgedehnte Ruhephasen voller Langeweile und Perspektivlosigkeit. Das ist natürlich keine neue Erkenntnis. Bei ständigem Stress arbeitet der Körper auf Hochtouren, kann sich nicht regenerieren und verbraucht schließlich immer mehr der kostbaren Kraftreserven. Hat der Körper nicht mehr genug Kraft für die nötigen Prozesse in ihm, sendet er warnende Signale (u. a. Müdigkeit im Kopf, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit in steigendem Maße, Rückenschmerzen, Gelenk-Beschwerden). Schließlich entwickeln sich Krankheiten, wenn wir nicht angemessen auf diese Signale reagieren.

Warum gerade der Herbst eine gute Zeit zum Entgiften mit Qi-Gong-Übungen ist

Abwehrkräfte stärken und entgiften

Herbst – das ist ErPferdekoppel am herbstlichen Waldrandkältungszeit, sagt man bei uns. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spricht man dagegen von Lunge/Dickdarm-Zeit.

Um diese beiden Organe sollte man sich in der jetzigen Jahreszeit also ganz besonders kümmern. Eine wunderbare Methode dafür sind Qi-Gong-Übungen. Wieso wirken die auf Organe, fragst du dich? Da bist du nicht allein. Immer wieder begegnen mir Leute, die Qi Gong für eine Art leichten Sport halten. Doch Qi-Gong-Übungen wirken ganz anders und bewirken weit mehr als Sport. Begleite mich auf einem kleinen Ausflug in die zugrunde liegende Theorie, um zu erfahren, weshalb das so ist.