Urlaub für den Darm

VerdauungsorganeUrlaub für den Darm – ein guter Vorsatz für 2017

Überlegst du noch, welches Vorhaben du dieses Jahr verwirklichen willst? Wie wäre es mit einer kleinen Änderung deiner Essgewohnheiten? Du wirst staunen, welch großen Effekt du damit erreichen kannst. Dein Darm und damit dein ganzer Körper wird es dir mit besserer Vitalität danken.

Was ich dir empfehlen möchte, ist keine Diät. Sicher weißt du schon aus leidvoller Erfahrung, dass keine Diät langfristig hilft, sondern nach Abschluss nur zu weiteren Kilos führt – der berüchtigte Jo-jo-Effekt. Statt dessen iss nur 3 Mahlzeiten am Tag und zwar ohne einen Bissen zwischendurch.

Warum das? Lies, was dein Darm dazu sagt:

Nachricht von deinem Darm:

„Hallo Mensch, ich bin urlaubsreif! So geht das nicht weiter! Ich bin nicht auf Dauerbetrieb angelegt. Schon jetzt muss ich Energie aus anderen Körpergegenden abziehen, um mit den Anforderungen, die du mir zumutest, fertig zu werden. Das schwächt den ganzen Körper auf Dauer immer mehr. Gönn’ mir doch bitte wenigstens Pausen! Bitte lass zwischen den Mahlzeiten mindestens 4 Stunden Pause, damit wir uns etwas erholen können, bevor Nachschub kommt. 

Ich liebe dich und tue Jahr für Jahr alles für dich, doch bald kann ich nicht mehr. Bitte hilf mir! 

Dein Darm“

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du auf Snacks aller Art verzichten. Statt dessen iss genug zu den Mahlzeiten, um Heißhunger zu vermeiden.

Genug (doch nicht zu viel) heißt in diesem Zusammenhang:

170 g Gemüse (gegart),
1 Portion Protein (110 g Fleisch oder 2 Eier oder 55 g Nüsse oder Käse oder 170 g Bohnen, Linsen) und
225 g Salat.

Dazu sollten morgens noch Kohlenhydrate kommen, z. B. 2 EL Haferflocken oder 115 g Süßkartoffeln, Kartoffeln, Reis, Quinoa, Hirse. Außerdem kannst du dir morgens und mittags je ein Stück Obst oder 170 g Beeren gönnen.

Willst du nicht abnehmen, sondern nur deine jetzige Figur halten, kannst du natürlich etwas größere Portionen zu dir nehmen. Wie viel mehr das sein kann, probierst du am besten aus.

So bist du satt und zufrieden bis zur nächsten Mahlzeit. Die Phase der Umgewöhnung, in der die Gewohnheit dir vorgaukelt, du müsstest zwischendurch unbedingt etwas  essen, ist ziemlich kurz. Und glaube mir, es ist viel einfacher, grundsätzlich auf jeden Bissen zwischen den Mahlzeiten zu verzichten als sich zu bemühen, weniger zu essen. Probiere es einfach mal aus!

Darm im UrlaubWie bereits in früheren Beiträgen erläutert, bewirken Zucker und Mehl bei etwa zwei Drittel aller Menschen eine besondere „Verdrahtung“ im Gehirn. Dabei kommt es unbemerkt für die Betroffenen zu einer Abhängigkeit mit den typischen Folgen einer Sucht: Man braucht in regelmäßigen Abständen einen Fix, z. B. ein Stückchen Schokolade (und plötzlich ist die ganze Tafel alle) oder eine Tüte Kartoffel- oder Gemüse-Chips. Daher solltest du besser auf diese beiden Stoffe verzichten, also keine Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen oder Müsli-Riegel. Auch kein Brot oder Brötchen, denn auch sie enthalten Zucker und natürlich Mehl. Auf Brot zu verzichten erscheint zuerst undenkbar. Das ging mir ebenso. Dabei ist es gar nicht schwer – dazu später mehr.

Die Dauer der Umstellungsphase

Je nach dem Grad der Abhängigkeit dauert die Entgiftung nur ein paar Tage oder auch etwas länger. In der Regel ist sie nach etwa einer Woche abgeschlossen, und das Verlangen nach Kuchen und Süßigkeiten ist nicht mehr da. Dann wirst du frei sein von dem Verlangen zu naschen bzw. einen Snack zwischen den Mahlzeiten zu nehmen. Bekommt der Körper genügend Nährstoffe aus abwechslungsreichen Mahlzeiten, treten Heißhunger-Attacken nicht auf. Dieses Gefühl der Freiheit wirst du sehr schätzen, und deine Pfunde werden schwinden, langsam zwar, doch stetig (etwa 1 kg pro Monat, bei starkem Übergewicht mehr) und ohne Hungergefühle.

Schreib mir, wie du damit klar kommst. Viel Erfolg!

Über den Author

Wiltraud Kleinert Wiltraud Kleinert, Innerwise Coach, TCM-Therapeutin und Qi-Gong-Lehrerin im Ruhestand mit langjähriger Erfahrung mit verschiedenen Methoden aus der Informations- und Regulationsmedizin, unterstützt Hilfesuchende auf Spendenbasis, damit Leben leichter wird.

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